Döhlen: Unterschied zwischen den Versionen

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''Die rohten Häuser, sowie alle zwischen [[Potschappel]] und [[Deuben]] an der Chaussee stehenden Gebäude (Unter-Döhlen), gehören zu Döhlen, das als Kirchdorf der großen, 12 Dörfer mit 12,000 Seelen umfassenden Parochie und als Sitz eines Königl. Gerichtsamtes besondere Bedeutung beansprucht.''<ref name="denkschrift">Denkschrift des Vereins zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse im Plauenschen Grunde zur Feier seines 25jährigen Bestehens am 24. Februar 1869. [[http://digital.slub-dresden.de/id396011098 Digitale Sammlungen]]</ref>
 
''Die rohten Häuser, sowie alle zwischen [[Potschappel]] und [[Deuben]] an der Chaussee stehenden Gebäude (Unter-Döhlen), gehören zu Döhlen, das als Kirchdorf der großen, 12 Dörfer mit 12,000 Seelen umfassenden Parochie und als Sitz eines Königl. Gerichtsamtes besondere Bedeutung beansprucht.''<ref name="denkschrift">Denkschrift des Vereins zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse im Plauenschen Grunde zur Feier seines 25jährigen Bestehens am 24. Februar 1869. [[http://digital.slub-dresden.de/id396011098 Digitale Sammlungen]]</ref>
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==Entwicklung der Einwohnerzahlen==
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1814: 60 Häuser und 270 Einwohner, 1834: 37 Häuser und 547 Einwohner, 1840: 63 Häuser und 904 Einwohner, 1869: 105 Häuser und 1811 Einwohner<ref name="denkschrift" />
  
 
==Bilder==
 
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Version vom 2. August 2015, 16:05 Uhr

Name

erstmals urkundlich 1206 als Dohlen erwähnt, Name kommt von dol und bedeutet Tal, bedeudeutender Ort des Kohlebergbaus, weshalb man es auch Döhlener Kohlenmulde nannte.[1]

Geschichte

Der Kohlenbau begann im 16. Jahrhundert, aber man fürchtete die Verwendung der Kohlen, man schrieb dem Kohlenrauch die furchtbaren Pestseuchen jener Tage zu. Doch begann 1542 die planmäßige Förderung durch den Münzmeister Bienert, der das Privileg "auf Steinkohl" erwarb. 1577 beanspruchte der Kurfürst die Kohlen auf Grund des bergregals. Der Streit darum währte durch die Jahrhunderte. Erst 1743, und 1822 aufs neue, wurde anerkannt, daß der Grundbesitzer das Recht auf die Kohlen habe. Zu Beginn wurde der Streit dadurch geschlichtet, daß der Kurfürst 1588 die Felder kaufte. Sie kamen später wieder in andere Hände.[1]

Die rohten Häuser, sowie alle zwischen Potschappel und Deuben an der Chaussee stehenden Gebäude (Unter-Döhlen), gehören zu Döhlen, das als Kirchdorf der großen, 12 Dörfer mit 12,000 Seelen umfassenden Parochie und als Sitz eines Königl. Gerichtsamtes besondere Bedeutung beansprucht.[2]

Entwicklung der Einwohnerzahlen

1814: 60 Häuser und 270 Einwohner, 1834: 37 Häuser und 547 Einwohner, 1840: 63 Häuser und 904 Einwohner, 1869: 105 Häuser und 1811 Einwohner[2]

Bilder

Quellen

  1. 1,0 1,1 Fritz Eckhardt: Führer durch Freital und den Plauenschen Grund. Verkehrsverein Plauenscher Grund, 1925
  2. 2,0 2,1 Denkschrift des Vereins zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse im Plauenschen Grunde zur Feier seines 25jährigen Bestehens am 24. Februar 1869. [Digitale Sammlungen]