Johanniskapelle: Unterschied zwischen den Versionen

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==Historisches==
 
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* Erbaut 1901-1902 auf dem Gottesacker zu Deuben
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Die 1901-1902 erbaute Johanniskapelle auf dem zur Kirchgemeinde Deuben gehörenden Johannisfriedhof wurde durch die Firma Menzer & Reif aus Niederhäslich nach einem Entwurf des Dresdner Architekten Richard Paul Reuter aus heimischem Syenit in neoromanischem Stil errichtet. Das kreisförmige Bauwerk wird von einem achteckigen Turm gekrönt. Das von vier mächtigen Säulen getragene, ca. 30 m hohe Kuppelgewölbe mit einem offenen Umgang mußte vor Jahren wegen erheblicher Schäden im Turmbereich durch den Einzug einer Zwischendecke abgetrennt werden. Die Apsis wird durch eine von dem Dresdner Bildhauer Wedemeyer aus französischem Kalkstein geschaffene überlebensgroße Figurengruppe ausgefüllt, die Christus und Johannes den Täufer darstellt.
* Baumeister Heinrich Reif aus Niederhäslich ( Firma Menzer& Reif Niederhäslich)
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Das Licht fällt durch zwei große Fensterrosetten mit der Darstellung der Arche Noah unter dem Regenbogen mit der das Ölblatt tragenden Taube und des aus dem Feuer zu neuem Leben aufsteigenden Vogels Phönix. Von dem großen Wandgemälde des
* Architekt war Richard Paul Reuter aus Dresden
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Dresdner Kunstmalers Rößler sind leider nur noch zwei Engelfiguren erhalten.
* Erbaut im neoromanischem Stil aus heimischen Syenit
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* Im inneren befindet sich eine von Bildhauer Wedemeyer aus Dresden geschaffene überlebensgroße plastische Gruppe aus französischem Kalkstein: Christus und Johannes der Täufer
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Das kreisförmige Bauwerk wird von einem achteckigen Turm gekrönt.
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Datei:Baumeister Heinrich Reif.jpg|Erbauer der Johanniskapelle]]
 
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Version vom 28. Dezember 2014, 22:15 Uhr

Erbaut von Heinrich Reif

Historisches

Die 1901-1902 erbaute Johanniskapelle auf dem zur Kirchgemeinde Deuben gehörenden Johannisfriedhof wurde durch die Firma Menzer & Reif aus Niederhäslich nach einem Entwurf des Dresdner Architekten Richard Paul Reuter aus heimischem Syenit in neoromanischem Stil errichtet. Das kreisförmige Bauwerk wird von einem achteckigen Turm gekrönt. Das von vier mächtigen Säulen getragene, ca. 30 m hohe Kuppelgewölbe mit einem offenen Umgang mußte vor Jahren wegen erheblicher Schäden im Turmbereich durch den Einzug einer Zwischendecke abgetrennt werden. Die Apsis wird durch eine von dem Dresdner Bildhauer Wedemeyer aus französischem Kalkstein geschaffene überlebensgroße Figurengruppe ausgefüllt, die Christus und Johannes den Täufer darstellt. Das Licht fällt durch zwei große Fensterrosetten mit der Darstellung der Arche Noah unter dem Regenbogen mit der das Ölblatt tragenden Taube und des aus dem Feuer zu neuem Leben aufsteigenden Vogels Phönix. Von dem großen Wandgemälde des Dresdner Kunstmalers Rößler sind leider nur noch zwei Engelfiguren erhalten.